Mittwoch, 5. Juli 2017

Rezension zu " Das Mädchenopfer " 

von James Oswald

( Inspector McLean-Reihe 1 )



Genre: Thriller
Verlag: Goldmann 
Erscheinungsdatum: 21.07.2014

Beschreibung: 
In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... Quelle: Goldmann Verlag
Vor meiner Schottland-Reise suchte ich natürlich auch Bücher von schottischen Autoren. Auf dieser Suche begegnete mir James Oswald mit dieser Reihe. Ich bin begeistert von diesem ersten Buch der Reihe. Der Autor lässt sogar die zuerst getrennten Fälle sehr fliessend und glaubhaft zusammenfliessen, mit einer leicht verständlichen Sprache. Die Schilderung der Polizeiarbeit wirkt sehr realistisch, und nicht überzogen. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihre einzigartigen, interessanten Charakterzüge die sich weiterentwickeln im Buch, und auch für den nötigen Leseschwung sorgen. Auch die zeitlich gut gesetzten wichtigen Ereignisse, lassen nie Langeweile aufkommen. Sprich, der Spannungsbogen hängt an keiner Stelle durch, also ein Buch welches man locker an einen freien Tag durchlesen kann. Ich empfehle dazu einen "Glengoyne Single-Malt" 
Dieser Thriller, auch für reine Krimi-Freumde zu empfehlen, hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Mich wundert es, das ich bisher noch nie etwas von diesem Autor gelesen habe.
5 Sterne für diesen Auftakt der Reihe

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