Dienstag, 7. März 2017

Rezension zu "Opfer und Täter" von Uwe Alexi




UKV-Verlag

Klappentext: 

       Der Albtraum sämtlicher Eltern und Lehrer ist Wirklichkeit geworden: 

         Auf einer Klassenfahrt verschwinden die beiden fünfzehnjährigen Schüler Ronnie und Jason. Den verwöhnten Millionärssohn Ronnie findet man nach einer aufwendigen Suchaktion mit einem Kopfschuss in einer Blutlache in der Villa seiner Eltern am Wörthersee. Jason, der aus weniger gut betuchtem Hause stammt, bleibt verschwunden. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln und gibt die Suche schließlich auf. Drei Jahre später werden dem Journalisten Armin Anders Bilder zugespielt, die Jason auf einer Yacht zeigen könnten. Sind die Bilder echt oder geschickte Fälschungen? Kann es wirklich sein, dass Jason nach drei Jahren noch lebt? Kurze Zeit später wird Jasons Mutter Daniela entführt, brutal gefoltert und nahezu unbekleidet nachts bei einem beliebten Ausflugsziel ausgesetzt. Ein Zusammenhang mit dem Verschwinden ihres Sohnes ist nicht ersichtlich. Weiß Daniela mehr, als sie zugibt? Kann ihr Bruder Armin Anders den Fall aufklären, obwohl jemand Katz und Maus mit ihm zu spielen scheint? Welche Rolle spielen Ronnies Eltern und der geheimnisvolle Milliardär Brain, der eine eigene Privatarmee unterhält und für den keine Gesetze zu gelten scheinen. Wer ist in dem perfiden Spiel Opfer und wer Täter?

Ich durfte für das Buch als Testleser fungieren, wofür ich mich bei Uwe Alexi, für das Vertrauen bedanken möchte.
Zum Cover:
Ich bin begeistert von dem Cover, denn würde ich es in einer Buchhandlung sehen, müsste ich das Buch in die Hand nehmen, und reinlesen. Es hat macht meiner Meinung nach, einen sehr professionellen Eindruck.

Ich begann also eines Abends mit dem Lesen, und dachte mir, das ich vielleicht 2-3 Tage bis zum Ende brauchen würde.
DENKSTE!!!

Aufgrund des absoluten flüssigen Schreibstils, toller, harmonischer, Übergänge von einer Szene in die nächste und absolut gut nachvollziehbaren Zeitsprünge, verlor ich mich in der Handlung.
Der Anfang, machte mich erst ein wenig skeptisch, aber dann ging es los, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und beendete es noch in der selben Nacht. Ausser der Pausen für menschliche Bedürfnisse, gab es nicht eine Unterbrechung.

Von dem Erzählstil und der Sprache fühlte ich mich schon ein wenig an grosse Autoren wie Harlan Coben erinnert, und das ist kein Scherz.
Langatmigkeit und Langeweile sucht man hier vergebens, stattdessen gibt es knackige Spannung, Überraschungen und auch sehr heftige Krasse Szenen, eben das was man von einen sehr guten Thriller erwartet.

Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen, Gedanken, Worte und Handlungen nachvollziehen. 

Motive der Protagonisten sind rein menschlich und nicht zu weit hergeholt, alles in dem Thriller könnte vielen von uns auch so passieren und bei den Gedanken, bekam ich während des Lesens öfter Gänsehaut. Diese Nähe der Thriller von Uwe Alexi zur Realität unseres Lebens, ist was mich fasziniert. Uwe Alexi braucht keine Versoffenen, in Rente geschickte oder in sich in anderen Lebenskrisen befindenden Ermittler um Thriller zu schreiben. Der Bruder von Daniela, der Journalist Armin Anders, der sich auf die Suche macht, nach dem angeblich verschollenen Jason, ist erfrischend normal, und einfach gut in seinem Job, und als Person für den Leser glaubwürdig.

Ich sollte nach dem Lesen, Uwe Alexi ein Feedback schreiben, wie üblich so als Testleser, um konstruktiv Verbesserungsvorschläge zu machen, auf Fehler hinweisen etc.Ich habe ihm nur schreiben können das es mir leid tut, ich aber den Thriller so wie er ist, einfach sehr gut finde, das ich nicht eine Sache darin verändern würde. Ich denke damit ist auch alles gesagt. 

Wer auf Thriller steht, wird mit dem Buch seine Freude haben. Ich vergebe für diesen Thriller gerne 5 Sterne, weil "Niemand wird etwas vermissen" ;)

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