Dienstag, 7. März 2017

Rezension zu "Ich vermisse dich" von Harlan Coben





Klappentext: Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single, seit sich einst ihre große Liebe einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, starrt sie fassungslos in die Augen desselben Mannes – auf dem Profilbild einer Dating-Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall – und Kats Ermittlungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Währenddessen belauert ein Mörder aus der Ferne jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn ihre Nachforschungen drohen einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten und Hoffnungen einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eins mehr nicht ankommt …

Ich war auf das Buch gespannt und sollte nicht entäuscht werden. Harlan Coben’s Einführung in die Story, die Darstellung der einzelnen Personen, deren Beziehung zueinander, ist genau, ohne zuviel zu verraten. Womit er unmittelbar beginnt Spannung aufzubauen. Die Neugier wird sofort geweckt, man möchte nicht aufhören zu lesen.
Er wechselt in angenehmer Weise die Schauplätze. Mit scheint Harlan Coben verknüpft gerne Schauplätze in der Großstadt mit denen auf dem Land in seinen Büchern. Das gefällt mir persöhnlich, bringt es doch Abwechslung mit sich, der Geist wird ermuntert, sich mehr Umgebungen vorzustellen. Ich bin kein Fan von Geschichten, die in einen  beschränkten Raum spielen.

Beim lesen fieberte und fühlte ich mit, in angenehmer und unangenehmer Weise. Harlan Coben schafft es, schockierende Momente zu erzeugen, ohne ekelig werden zu müssen. Er beschreibt alles, wie es ist, und verzichtet auf Superlativen und Effekthascherrei. Nichts wirkte erzwungen konstruiert oder unlogisch. Der Schreibstil, die Erzählweise ist angenehm zu lesen. Deshalb, habe ich es wohl rasant durchgelesen. Es gab Momente, da dachte ich, es könnte gut eine Vorlage für eine typische amerikanische Crime-Serie Serie im TV sein. Dies finde ich aber nicht negativ, denn diese mag ich auch.

Dieses Buch mag ich , obwohl »Ermittler-Thriller« nicht zu meinen Favoriten gehören. Liegt wohl daran, das Kat Donovan, keine Alkoholprobleme hat, nicht in Rente ist, wie es allzuoft im Einheitsbrei der 08/15 Thrillern, zu finden ist.Es handelt sich um eine abgeschlossene Story, von vorne bis hinten rund, mit straffen Spannungsbogen und logischer Auflösung.

Ich kann diesen Thriller zu 100% empfehlen, da man bei Harlan Coben nicht das Gefühl hat, er würde den Leser nicht ernst nehmen. Jede Situation ist vorstellbar in der Realität, darauf kommt es mir an.

Gerne gebe ich für dem Buch 4 Sterne, da ich zufrieden bin mit dem Buch. Keine 5 Sterne, da Harlan Coben es noch besser kann, und es muss Platz nach oben bleiben.

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